Geld regiert die Welt

Wenn wir heute sehen, welche immensen Geldmittel ein Amerikanischer Präsidentschaftskandidat selber investieren muss, wird sofort klar – Geld regiert die Welt – auch jene der Demokratie.

Leider! Und deshalb ist die Demokratie nur eine theoretische, so lange ihr das demokratische Kapital fehlt.

Egal in welche Richtung wir schauen, auf unserer Erde hat sich eine zwei Klassen Gesellschaft entwickelt und das ganz unabhängig vom jeweiligen politischen System. In der Demokratie sind Politiker allzu oft erfolgreiche Geschäftsleute und repräsentieren die obere Elite in unserer Gesellschaft und sind von daher dem Kapital verpflichtet.

Sofort wird klar, warum bis dato immer mehr Steuern auf das Lebenssubstrat vom Lohnausweis des Bürgers zugreifen. Es wird auch klar, dass von dieser Seite keine gerechte Alternative zum jetzigen Steuersystem zu erwarten ist. Warum auch, die Kassen sind voll, die reiche Elite ist zufriedengestellt und droht nicht immer mit Abwanderung. Sie bleibt gerne in einem reichen Land.

 

Immer auf die Reichen! Es gab immer schon Arm und Reich.

Ja sie haben Recht, es gab schon immer Arme und sehr Reiche. Wir kennen heute noch Familien-Clans die schon seit Generationen Unmengen an Vermögen weitervererben. Jedoch hat die Technisierung und jetzt die Digitalisierung alte Gesetzmässigkeiten ausgehebelt, und erlaubt ganz ausgeschlafenen Spezies, Rekord-Vermögen in noch nie da gewesener Geschwindigkeit anzulegen. Weltweit operierende Akteure nutzen die schlafende, träge Politik und deren Gesetzeslücken skrupellos aus, um ihre Macht auszubauen und zu festigen.

Schauen wir uns mal die Vermögensverhältnisse in der Schweiz an:

(Ausschnitt aus Abstimmungs-Video 2015
Schweizerischer Gewerkschafts Bund SGB und UNIA)

 

Die Schweizer haben zusammen
1‘500 Milliarden an Vermögen.

 

Eine Umfrage hat gezeigt:

Und Weltweit?

Kein bisschen Besser!

 

10% der Menschen Weltweit besitzen
85% des Weltvermögen

Bei den untersten 15% ist nicht nur kein Vermögen, sondern vorwiegend Schulden anzutreffen.

Der Reichste Mensch «Jeff Bezos»

könnte mit seinen
136 Milliarden Vermögen die Schweitzer Lock-Down- Schäden alleine bezahlen.

Es ist Zeit für den modernen „Robin Hood“
– er nennt sich heute „LIPUTS“

„Laut den mittelalterlichen Balladen betreibt Robin Hood sein Räuberhandwerk und wird im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts zum Vorkämpfer für soziale Gerechtigkeit, der den Reichen nimmt und den Armen gibt. Die Existenz Robin Hoods als reale historische Figur ist nicht belegt.“

Vor wenigen Tagen hat Elon Musk (Mitgründer PayPal, CEO Tesla, SpaceX-Chef, 36 Milliarden schwer) per Twitter gefordert, das «Amazon Imperium» von Jeff Bezos (z.Z. reichster Mann der Welt, 136 Milliarden) sei aufzuspalten. Monopole seien Unrecht! Er hat Recht, aber das eigentliche Problem würde weiter bestehen. Da spüre ich Elons Neidkonkurrenz heraus, seine 36 MRD sind auch viel zu viel, er hat trotzdem recht.

Dass sich Amazon, wie andere auch, moralisch, sozial und rechtlich in einer dunkelgrauen Zone bewegen, ist den meisten klar. Der Konzern ist dermassen stark, dass er sich seine eigene Gesetzgebung machen und meistens auch durchsetzen kann. So lange wie Konzerne nur an die Rechtsprechung ihres Domizils gebunden sind, wird das so bleiben.
Hier hinkt die Politik hinter her – oder ist sie dem Geld verpflichtet?

Aber auch wir müssen unseren Beitrag leisten. So lange wir mit nur einem Klick alles beim gleichen online Anbieter zum günstigsten Tarif bestellen, stärken wir dessen Monopolstellung und verkaufen uns an ihn.

Auch in unserer Meinungsäusserung sollten wir erwachsen werden. An jedem Stammtisch wird politisiert und wenn’s dann zur Sache geht, bleibt man dem Abstimmungslokal fern. Die machen ja eh was sie wollen.

2015 Hatte die Schweiz Gelegenheit in Richtung Vermögensbesteuerung  in der Abstimmung zur Erbschaftssteuer ein Zeichen zu setzen. Die Angst vor Abwanderung der Reichen hat gesiegt. LIPUTS will die Erbschaftsteuer ganz ersetzen. Reiche werden gerne in einem Land mit hohen Bandbreiten bleiben.

Wenn wir nichts unternehmen, werden wir bald nur noch von herrschsüchtigen Superreichen und deren Konzernen gesteuert. Die Regierungen dieser Welt sind schon heute fast machtlos.

Hier würde LIPUTS den Riegel schieben.
Liputs würde nicht nur den Personenbezogenen Viel-Steuerarten-Salat beseitigen, sondern auch dafür sorgen, dass exorbitantes Anhäufen von Privat-Vermögen bis in den pro Kopf Milliardenbereich gar nicht mehr möglich wird.